Blaser GmbH

1957 realisierte der Büchsenmacher Horst Blaser seine Vision von einer sicheren und zuverlässigen Jagdwaffe mit der Entwicklung einer leichten Bockbüchsflinte: die «Diplomat». Sie verfügt über ein neues Einzelschloss-Handspannsystem mit Spannschieber auf dem Kolbenhals, wodurch beim Führen der Waffe maximale Sicherheit geboten wird. Die «Diplomat» wird mit großem Erfolg über den aufstrebenden Jagdausrüster Frankonia verkauft. Drei Jahre später startet mit dem Modell BBF «60» die maschinelle Fertigung. Dies führt zu einer sehr hohen Präzision in der Serie. Damit war Horst Blaser ein Vorreiter der industriellen Fertigung, welche Ende der 70er Jahre zur CNC-Fertigung führte.

1985 entschließt sich Horst Blaser, seinen 60 Mitarbeiter zählenden Betrieb an den Allgäuer Unternehmer Gerhard Blenk zu verkaufen. Damit wird die weitere Internationalisierung vorangetrieben. Die Mitarbeiterzahl wächst, der Umsatz steigt und der Standort in Isny wird kontinuierlich erweitert. Ein ganz besonderer Meilenstein dieser Jahre ist die Repetierbüchse R93: Mit ihrem modularen Aufbau, der Handspannung, dem Feinabzug, wiederholgenauer Montage und ihrer kurzen Bauweise setzt sie weltweit neue Standards: Es werden mehr als 250.000 Stück verkauft.

Tradition von Morgen

15 Jahre später übernehmen die Unternehmer und passionierten Jäger, Michael Lüke und Thomas Ortmeier, Blaser und bauen den Jagdwaffenhersteller konsequent zum Systemanbieter für hochwertige Jagd- und Outdoor- Ausrüstung aus. Blaser wird zur Premium-Lifestyle-Marke! Es folgen die komplett neu entwickelte Flinte F3, welche sich ebenso wie das 2010 vorgestellte Nachfolgemodell der R93, die Repetierbüchse R8, durch ihre Modularität auszeichnet. Außerdem werden der Reiseanbieter Blaser Safaris und der Experte für Jagd- und Outdoor-Bekleidung, Blaser Outfits, ins Leben gerufen. Dem unternehmerischen Ziel, ausschließlich Innovationen auf den Markt zu bringen, werden auch die neuen Waffenmodelle, beispielsweise der Blaser Bockdrilling BD14 als auch die R8 Silence gerecht. Dabei scheut sich der Jagdwaffenhersteller auch nicht davor zurück, in völlig neue Gefilde aufzubrechen und stellt dementsprechend 2017 eigene Ferngläser und Zielfernrohre vor. Inzwischen wurde bereits die zweite Zielfernrohr-Linie auf den Markt gebracht. Die Optikpalette wird durch Rotpunktvisiere abgerundet. Das Unternehmen wächst kontinuierlich, doch eines ist konstant geblieben: Ein kompromissloser Qualitätsanspruch, welcher für tatsächliche Innovationen sorgt. Das schätzen Jäger.